Eltern im Jugendkonzept

Eltern können für den Verein eine enorme Hilfe und Entlastung darstellen. Nicht selten hat sich über die Jugendarbeit ein kompetentes Elternteil für Vorstandsarbeit, Sponsoring, Eventmanagement oder ähnliche Aufgaben gefunden oder einfach nur durch Beziehungen zu Dritten geholfen. Deshalb ist in der Jugendarbeit ein besonderes Augenmerk auf die Eltern zu legen.

Ausgebildete, lizenzierte Trainer, am besten ohne familiäre Beziehung zu den Spielern, sind der Wunsch jedes Fußballvereins, der sich leider aus finanziellen Gründen bei kaum einem Amateurverein erfüllen lässt. Deshalb gehören Eltern, i. d. R. Väter, zum festen Bestandteil des Vereinkonzepts. Als Trainer kommen dabei sowohl Eltern in Frage, die eine fußballerische „Karriere“, in welcher Spielklasse auch immer nachweisen können, aber auch Seiteneinsteiger, die Interesse an der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und am Fußballsport haben.

Die beiden klassischen Wege der Akquisition sind: Das eigenständige Anbieten von Personen, die ein Traineramt übernehmen wollen und durch begeisternde Jugendarbeit Interesse bei Eltern wecken, die dann durch gezielte Ansprache bereit sind eine Juniorenmannschaft, möglichst mit dem eigenen Kind, zu übernehmen.

Eltern sind auch als Betreuer und/oder Co-Trainer eine wesentliche Hilfe für den Trainer und somit für den Verein. Das Training kann abwechselnder und differenziert gestaltet und Verantwortungen geteilt werden. Die optimale Versorgung einer Mannschaft besteht aus einem Trainer (Verein) und einem Co- Trainer bzw. Betreuer (Elternteil). Die Aufgabenverteilung und Zuständigkeitsbereiche sind individuell abzusprechen.

Trainer, Co-Trainer: Vorbereitung, Planung und Durchführung des Trainings, Terminplanung, Trikots, Bälle, Pässe, etc..
Betreuer: Terminpläne erstellen, Eltern-Infos, Passanträge, Spielbericht etc..